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Rentensystem muss an gesellschaftliche Veränderungen angepasst werden

06.02.2018 – Der demographische Wandel sowie die Digitalisierung der Arbeitswelt drängen die zukünftige Bundesregierung dazu, das gesetzliche Rentensystem zügig an die aktuellen Veränderungen anzupassen. Laut Stellungnahme des Bundesrates zum Rentenversicherungsbericht 2017 muss die Alterssicherung auf schnellstem Wege zukunftsfähig gestaltet werden. So sei es beispielsweise dringend notwendig, Rentenniveau- und Beitragsziele langfristig festzusetzen oder eine „längere gesunde Teilhabe am Erwerbsleben“ sicherzustellen. Insgesamt fällt der Rentenversicherungsbericht bis zum Jahr 2030 jedoch positiv aus. In den kommenden Jahren sei mit einer schrittweisen Steigerung der gesetzlichen Rente bis 2031 von durchschnittlich etwa 2,2% pro Jahr bei einem konstanten Beitragssatz von 18,7% bis 2021 zu rechnen.

Weniger Wirtschaftswachstum durch Fachkräftemangel

26.01.2018 – Der demographische Wandel in Deutschland wirkt sich nun zunehmend negativ auf das allgemeine Wirtschaftswachstum und insbesondere auf mittelständische Firmen aus. Der Arbeitsmarkt ist nahezu ausgeschöpft und kann dem Bedarf an Fachkräften nicht mehr gerecht werden. Auch im Bereich der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme wird eine alternde Gesellschaft ihre Spuren hinterlassen. Eine qualifizierte Einwanderung wird nur teilweise die entstehende Lücke füllen. Als Lösungsansatz sind die Unternehmen dazu aufgerufen, neben staatlicher Weichenstellung wie einem neuen Einwanderungsgesetz, Mitarbeiter durch ein verbessertes Weiterbildungsangebot und einer familienfreundlicheren Flexibilisierung der Arbeitszeiten an das Unternehmen zu binden. Zudem bedarf es einer Aufwertung des Handwerksberufs, da dieser Bereich am stärksten betroffen ist.

Quelle: Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut HWWI. Interview mit Professor Henning Vöpel.

 

1,1% weniger neue Ausbildungsverträge in 2016

12.04.2017 – Laut einem Vorläufigen Ergebnis des Statistischen Bundesamts, wurden im Jahr 2016 rund 5700 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen als im Vorjahr. Zurückgeführt wird das auf die demografische Entwicklung und die Tendenz der Jugendlichen, einen Studiengang zu absolvieren. Vom Rückgang der Ausbildungsverträge besonders betroffen waren die Bereiche Hauswirtschaft und Landwirtschaft, wohingegen die Zahl der Ausbildungsverträge in den Bereichen Handwerk, Freie Berufe und Öffentlicher Dienst anstieg.

Quelle: Statistisches Bundesamt

 

Arbeitsmarktbilanz im März: Große Nachfrage nach neuen Mitarbeitern

31.03.2017 – Laut Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit waren im März 692.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Das sind 10% mehr als 2016. Auch bei Ausbildungsplätzen ist das Angebot größer als die Nachfrage. Dies trifft besonders auf Berufe im Hotel- und Gaststättengewerbe, auf Bauberufe und auf viele Handwerksberufe zu. Den Monatsbericht für März 2017 zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Bundesregierung gibt es hier als PDF-Datei zum Download.

Quelle: www.bundesregierung.de

 

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